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Pistendienst
Der Wintertourismus hatte in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Verletzte Schifahrerauf Schipisten wurden immer häufiger. Sicherheitsbindungen waren noch kaum bekannt, sodaß die Zahl der Verletzten von Jahr zu Jahr zunahm. Im Winter 1964/65 übernahm daher die Ortsstelle Bludenz den Pistendienst bei den Seilbahnen Brand. Nach Ausbau des Schigebietes am Bürserberg im Jahre 1971 wurde auch hier der Pistendienst übernommen. So sind nun jeden Sonn- und Feiertag sechs Bergrettungsmänner im Einsatz, um verletzte Schifahrer ins Tal zu bringen.
Selbstverständlich wird dieser Abtransport kostenlos durchgeführt.

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Erste-Hilfe-Ausbildung u. Flugrettung
Eine Bereicherung für die Ortsstelle war im Jahre 1966 der Beitritt des Arztes Dr. Mischitz. Dieser übernahm sofort die regelmäßige Ausbildung der Rettungsleute in Erster Hilfe. Dr. Mischitz war in den folgenden Jahren auch Landesarzt des ÖBRD und gleichzeitig Flugrettungsarzt.
Besondere Verdienste um den Aufbau der Flugrettung erwarben sich dabei:
Dr. Gerald Mischitz
Engelbert Morscher
Peter Gobber
als langjähriger Flugrettungsreferent des Bergrettungsdienstes Land Vorarlberg.
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Erste Hubschrauberbergung
Der Obmann der Ortsstelle wurde am 27. Jänner, abends, verständigt, daß eine hochschwangere Frau vom Muttersberg ins Spital muß. Die Männer versuchten noch in der Nacht, die Frau mit dem Akja ins Tal zu bringen. Dies war jedoch wegen der bitteren Kälte und der großen Menge Neuschnees nicht möglich. So wurde am nächsten Tag der Hubschrauber, der damals noch in Bludenz stationiert war, verständigt. In der Zwischenzeit wurde von der Mannschaft der Landeplatz ausgetreten. Auf diese Weise konnte der junge Erdenbürger noch rechtzeitig im Spital das Licht der Welt erblicken.
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